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Autor Thema: Wer hat Erfahrung mit Panfungol?  (Gelesen 654 mal)

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Manee

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Wer hat Erfahrung mit Panfungol?
« am: 09. Februar 2005, 08:46:00 »
Meine Henne Fipsie hat Hefepilze, was eigentlich jeder Vogel in einem gewissen Rahmen hat. Da sie aber einen wirklich riesigen Kropf hat (Pendelkropf), verstecken sich die Pilze anscheinend in Nischen und wollen sich nicht restlos vernichten lassen, zumindest nicht bei normaler Behandlung von 10 Tagen mit Panfungol. Erkennen kann ich das daran, weil Fipsie extrem seltsame, quietschende Geräusche macht, die bei Behandlung immer weniger werden.
Wir machen jetzt innerhalb von 18 Monaten die vierte Behandlung, und das Geräusch ist zwar nur noch leise und sehr selten zu hören, aber die Behandlung läuft jetzt auf Anraten zweier TÄ schon über drei Wochen. Es wäre kein Problem, das Ganze 6 Wochen zu machen, sagte man mir.
So, jetzt die Frage: Kann das Panfungol die Schleimhäute angreifen, wenn es zu lange gegeben wird?
Fipsie ist ansonsten absolut gesund, sie schläft sogar auf einem Bein mit dem Kopf unterm Flügel, wenn sie diese Geräusche macht.

Nicole76

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Wer hat Erfahrung mit Panfungol?
« Antwort #1 am: 09. Februar 2005, 16:01:00 »
Tut mir leid, aber dieses Mittel kenn ich gar nicht!

Weißt du denn welche Pilze genau festgestellt wurden?

Wurde ein Resitenztest gemacht?

Vielleicht würde ein anderes Pilzmittel besser helfen?

Manee

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Wer hat Erfahrung mit Panfungol?
« Antwort #2 am: 09. Februar 2005, 17:21:00 »
Es wurde eine Kropfspülung gemacht, anschließend eine Mikroskopuntersuchung und Einschicken ins Labor. Was genau gemacht wurde, weiß ich nicht, aber die Tierklinik ist nicht schlecht.
Ich vermute, dass der Kropf sich nicht immer richtig leert, weil er so riesig ist (dem Züchter sei Dank  :mad: ). So haben die Pilze immer wieder Gelegenheit, sich zu vermehren. Ich gehe davon aus, dass das Ganze sozusagen chronisch ist.
Mir geht es nur darum, dass ich nicht weiß, wie Panfungol auf den Rest des Körpers wirkt. Nicht, dass ich zwar die Pilze bekämpfe, aber durch die lange Behandlung etwas anderes entsteht.

Mary_B.

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Wer hat Erfahrung mit Panfungol?
« Antwort #3 am: 09. Februar 2005, 18:26:00 »
Hallo Marion,

warum dein Tierarzt gerade Panfungol verordent, verstehe ich nicht so ganz, von allen Antimykotika hat es die höchste Toxität, besonders bei längerer Verabreichung.  

Meistens nimmt man bei einer Candida-Infektion Nystatin (z.B. Candio-Hermal), mindestens 10 Tage bis 2 Wochen.

Wichtig ist, kein Obst zuverfüttern und nichts Zuckerhaltiges, auch sonst ist Schonkost angesagt, da durch den Pilz die Schleimhaut ja geschwollen und entzündet ist, also  Weichfutter, kleine runde Körner, auch gekochte Hirse usw.

Birgit_+4

  • Gast
Wer hat Erfahrung mit Panfungol?
« Antwort #4 am: 10. Februar 2005, 09:05:00 »
Hallo Marion,
ich kenne mich mit Medikamenten gegen Pilze nicht so aus. Das einzigen was ich weiß ist, dass solche Medikamente oft  auf die Leber gehen.  Daher ist wohl zu überlegen, nebenher leberunterstützendes zu geben. Auf natürlichem Wege gibt es da Chicoree, Löwenzahn und Mariendistelsamen (z.B. als Pulver aus der Apotheke über das Futter streuen, weil die ganzen Körner oft gemieden werden).
Zur Stärkung der Abwehrkräfte der Kropfschleimhaut wird Vitamin A empfohlen.  In dem Buch von Quinten steht auch, man solle bei einem Pendelkropf regelmäßig kleinere Mengen Bariumlösung in den Kropf eingeben um Entzündungen vorzubeugen. Ich weiß aber nicht, ob das nur für bakterielle Entzündungen oder auch für Pilzerkrankungen gilt.

Manee

  • Gast
Wer hat Erfahrung mit Panfungol?
« Antwort #5 am: 11. Februar 2005, 20:48:00 »
:wink: Danke für die Antworten und die Tipps!
Werde Obst und Hafer weglassen, Quellfutter weicht gerade ein  :)  Mariendistelsamen habe ich beim Googeln auch gefunden und werde sie aus der Apotheke holen (als Samen oder gemahlen?), Bariumlösung wird aber als Entzündungshemmer bei Fremdkörpern oder als Kontrastmittel beim Röntgen verwendet. Um ehrlich zu sein, da weiß ich nicht so Recht, was ich davon halten soll  :nix:

 

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